„It is less the horror than the grace
which turns the gazer’s spirit into stone. (…)
My gaze and Aphrodite’s seduction – we are two faces of the same force.
Hold your breath for a little more of our masquerade.
Hold your breath for just a little more…
A little more…
Just a little more…“
aus dem Text der Medusa in der Aufführung
„Lust beginnt mit Kitzeln und endet mit einer brennenden Benzinlache.“
Jacques Lacan, in „Seminar XVII“
„If Aphrodite Was a Monster” ist von der Ästhetik des Karnevalesken und den Möglichkeiten des weiblichen Körpers inspiriert, um dessen volles Potenzial zu entfalten – eine explosive Kraft, selbstbezogen und verführerisch, spielerisch und bedrohlich zugleich.
Die Darstellerinnen treiben mit bewunderungswürdiger Intensität durch rituell anmutende Konstellationen, in denen ihre Körperlichkeit in Momenten von Übertreibung und Absurdität Verstellung, Verlockung, Ekstase und Verletzbarkeit durchläuft und permanent neue Assoziationsräume erzeugt. „If Aphrodite Was a Monster” zeigt Modelle und Variationen von Weiblichkeit in einem weiten Feld zwischen Begierde und Zerstörung, als ein Versprechen von Aufbegehren, Verwandlung und Veränderung.
Iva Sveshtarova ist Choreografin und Performerin und hat unter anderem am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen studiert. Sie ist Autorin bzw. Co-Autorin von mehr als 15 Performances. „shamebox“ und „Made for Happiness“ (beide in Zusammenarbeit mit Willy Prager) wurden mit dem wichtigsten bulgarischen Theaterpreis IKAR ausgezeichnet. Iva Sveshtarova gehört zu den Mitbegründern des Sofioter Antistatic Festivals für Contemporary Dance and Performance.
Iva Sveshtarova zeigte 2008 bei „Off Europa“ ihr Solo „666“ und war im Jahr 2014 im Rahmen von „Discover Bulgaria“ Performerin bei „Transformability“ von Willy Prager.
Konzept Choreografie Regie Iva Sveshtarova
Performance Ana Petkova, Vasilia Drebova, Iva Sveshtarova
Dramaturgie Angelina Georgieva
Musik Tsvetan Momchilov
Kostüme Pola Popova
Design Licht + Bühne Ralitza Toneva
Produktion Iva Sveshtarova + Brain Store Project
Finanziell unterstützt von Programm “Culture” der Stadt Sofia + Kulturministerium der Republik Bulgarien
In Partnerschaft mit der Spielstätte Toplocentrala + Goethe-Institut Bulgarien
Abgesehen von einem kurzen Text in englischer Sprache keine Sprachbarriere
Dauer etwa 65 Minuten
14+
Lesenswerter Essay von Ralitza Stambolska auf www.thespeakingbody.blogspot.com
Leipzig
Samstag, 25. April 2026, 20 Uhr
LOFFT – DAS THEATER Spinnereistraße 7, Halle 7 04179 Leipzig (0341) 355 955 10 www.lofft.de
Zeitfenster der Veranstaltung (1)
Samstag, 25. April
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Leipzig // LOFFT